Rosa Cimina bed and breakfast Tuscia
Landkarte

 

Der BolsenaseeDer Bolsenasee (italienisch Lago di Bolsena) ist ein See in Italien, im Norden der Region Latium ca. 90 km nördlich von Rom, in der Provinz Viterbo und südlich der Toskana und Umbriens.

Der Bolsenasee ist ein fast kreisrunder See mit 114 km² Wasseroberfläche und ungefähr 43 km Umfang. Entstanden ist er vor schätzungsweise 300.000 Jahren, als Caldera einer vormals vulkanisch aktiven Zone. Seine größte Tiefe beträgt zirka 151 Meter, die Durchschnittstiefe zirka 81 Meter. Der Fluss Marta bei der gleichnamigen Ortschaft ist der einzige Abfluss des Sees und entwässert diesen in das Tyrrhenische Meer. Der See verfügt über eine sehr gute Wasserqualität, so dass Sichttiefen von bis zu 10 Metern möglich sind. Der schwarze, grobkörnige und mit Tuffpartikeln durchsetzte Sand an den Seeufern verweist auf den vulkanischen Ursprung.

Tuszien auch Tuscien (italienisch / lateinisch = Tuscia) ist eine Landschaft in Mittelitalien. Sie umfasst in etwa die Region der heutigen Toskana und des nördlichen Teils von Latium sowie den Westteil Umbriens. Ihr Name in der Antike war Etrurien, das Land der Etrusker.

Monte CiminoSoriano nel Cimino ist ein Ort in der Provinz Viterbo in Italien, in der historischenLandschaft Tuszien. Es liegt 74 km nordwestlich von Rom und 18 km östlich von Viterbo.

Der Ort liegt am Abhang der Monti Cimini, die den Rest der Caldera, den Kraterrand des erloschenen Vulkans Cimino darstellen. Der Kratersee, der Vicosee mit seinen bedestränden, ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Es ist Mitglied der Comunità Montana dei Cimini.

 

Castello OrsiniDas Castello Orsini (13. Jh.) wurde von Papst Nikolaus III. (als Giovanni Gaetano Orsini geboren) erbaut.

Der Palazzo Chigi-Albani wurde ab 1561 von Ottaviano Schiratti für Kardinal Cristoforo di Madruzzo im Stil der Renaissance erbaut.

Die Fontana Papacqua, 1562 entworfen von Giacomo Barozzi da Vignola, befindet sich auf einer Terrasse des Palazzo Chigi-Albani. Die Brunnenanlage besteht aus Allegorien der vier Jahreszeiten. Interessant sind vor allem die Figuren mit erotischer Symbolik, wie Ziegenböcke und Satyrn, auf die der Kardinal nach eigener Aussage besonderen Wert gelegt hatte.

Die romanische Kirche San Giorgio stammt aus dem 11. Jh.

Die klassizistische Kathedrale San Nicola di Bari wurde 1794 von Giulio Camporese gebaut.

Vom 15. Juli bis zum 15. August findet ein Jazz-Festival statt, „Tuscia in Jazz“.

Am ersten und zweiten Wochenende im Oktober findet in Soriano das Kastanienfest, „Sagra delle Castagne“ statt. Nach einem Umzug in historische Kostümen, messen sich die Ortsviertel dabei in Disziplinen wie Ringreiten und Bogenschießen.

In der Nähe von Soriano am Monte Cimino liegt ein außergewöhnlicher Findling im Kastanienwald, den schon Plinius beschrieb, da er sich trotz seines immensen Gewichts bewegen lässt.